Manchmal frage ich mich, was und warum tue ich mir das was ich tue eigentlich an. Soll ich ehrlich sein? Ich weiß es nicht. Laufen bei Sturm und Regen, bei Sonne und Hitze oder gar bei Schnee und Glätte. Es wäre doch viel einfacher und sicher auch gemütlicher, auf dem Sofa oder im Garten zu sitzen, mit einem leckeren Snack und köstlichen Drinks, oder liege ich da etwa falsch? Nun gut, diese Frage muss jeder für sich beantworten.

Barcelona ich komme

Nun zurück zum Wesentlichen. Natürlich ist mir durchaus bewußt warum ich mir das antue. Ich habe vor einigen Jahren das Laufen oder besser gesagt, das Joggen für mich entdeckt. Und irgendwann dachte ich mir, läufst du doch einfach mal bei einer Laufveranstaltung mit. Und das war genaugenommen im August 2014 in Buxtehude. Ganze 5 km bin ich gelaufen. Meine damalige Zeit weiß ich gar nicht mehr so genau. Irgendwas bei 34 Minuten müssen es gewesen sein, nicht besonders fix, aber ich war stolz auf mich, das gemacht und vor allem geschafft zu haben. Darauf folgten dann ein paar weitere kleine Läufe bis ich dann irgendwann die 10 km angekratzt habe. Mittlerweile ist einiges an Zeit vergangen und seither habe ich bereits diverse Halbmarathons bestritten, im Wettkampf wie auch einfach nur als Trainingsläufe. Der nächste Wettkampf steht bereits vor der Tür. Am 11.02.17 fliege ich nach Barcelona um dort am 12.02.17 den Halbmarathon (http://edreamsmitjabarcelona.com) zu laufen. Nun könnte man wieder die Frage stellen, warum ich zum Laufen nach Barcelona fliege? Die Antwort liegt doch auf der Hand. Betreibt man ein Hobby, so ist man immer wieder darauf aus, ganz neue Erfahrungen zu sammeln. Laufen im Ausland, bei grandiosem Klima, zusammen mit 13.000 Gleichgesinnten und nicht zuletzt, um sein persönliches Ziel zu erreichen.

Perfekt im Training

21,1 km sind ja nicht mal so eben gelaufen, daher kommt man ums Training nicht herum. Und da der Lauf in Barcelona zu einer Jahreszeit stattfindet, zu der wir hier in Norddeutschland tiefsten Winter haben, bleibt mir nichts anderes übrig, um tatsächlich bei Wind und Wetter zu trainieren. Da ich selbst das ganze Jahr über laufe ohne sowas wie eine Winterpause einzulegen, fällt es mir nicht wirklich schwer auch bei 0 Grad in die Laufklamotten zu steigen. Die ersten 2 km sind tatsächlich total ätzend, aber danach werde ich dann so langsam warm und es läuft. Alternativ gehe ich allerdings auch ein bis zwei mal die Woche aufs Laufband, um dort meine HIIT Läufe zu absolvieren. Wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich kein Freund vom Laufband. Es ist sooooo langweilig, dennoch bietet es sich an, um effektiv Kondition aufzubauen und Geschwindigkeit zu trainieren. Ach ja, heute ist der 26.02.17 und ich habe schon 130 km auf der Uhr. Für einen wirklich kalten und ungemütlichen Januar nicht übel. Mein Plan ist es, Sonntag noch einen 20 km Lauf zu absolvieren, dann in der kommenden Woche noch etwas Krafttraining und dann gehts auch schon fast zum Airport. Über den Verlauf meiner Reise, was ich erlebt habe und welche Zeit ich gelaufen bin, werde ich hier in meinem Blog berichten. Seid gespannt!

Ein Guts hat es ja wenn man im Winter bei herrlichen Sonnenschein läuft. Man hat die Möglichkeit echt tolle Fotos zu schießen.