…von “Wie konnte ich nur mit dem Joggen beginnen?”

Das Training auf dem Crosstrainer hatte ich ja nun bereits auf 60 Minuten je Einheit ausgeweitet. Ich sage euch, was für Qualen, aber mein Ziel immer vor Augen, habe ich diese selbstverständlich “sehr” gerne auf mich genommen  🙂
Das hätte ich fast vergessen, ich bin zu dem Zeitpunkt 4 Mal die Woche ins Fitness-Studio gegangen und tatsächlich jedes mal eine Stunde lang auf den Crosstrainer. Auf dieses Gerät gehe ich heute hin und wieder auch noch. Was für eine geniale Erfindung. Aber warum ich das heute noch immer hin und wieder tue, dazu ein anderes Mal mehr.
Nun aber weiter im Text. Ich war fasziniert wie rasend schnell die Kilos purzelten. Nach gar nicht so langer Zeit war ich schon ein ganzes Stück unter 140 kg. Heute weiß ich natürlich, dass ein Großteil des Gewichtsverlustes auf Wasser zurückzuführen war, gerade bei schwergewichtigen Menschen ist davon viel im Körper vorhanden und davon war ich ja nun mal einer. Wasser hin oder her, mich hat der Gewichtsverlust so dermaßen motiviert, dass ich am liebsten rund um die Uhr Sport getrieben hätte. An dieser Stelle muss ich kurz erwähnen, ich habe an sich immer irgendwas an Sport gemacht, trotz meiner vielen Kilos. OK, zuletzt im Jahre 2012 nicht wirklich. Aber die ganzen Jahre davor habe ich regelmäßig Squash gespielt und ich war guuuuut! Wenn ich heute meine kleinste Tochter mit ihren 26 kg auf den Schulter trage, frage ich mich jedes Mal, wie ich es geschafft habe mich mit über 50 kg mehr auf den Rippen fortzubewegen. Unglaublich!

Nur alleine der Sport hat mich nicht da hingebracht wo ich heute bin. Auch die Ernährung hat eine große Rolle gespielt. Seinerzeit war ich der festen Überzeugung, einfach viel Sport treiben und etwas weniger essen. Nichts da, so einfach war es nun nicht. Ich bin immer noch der Meinung, dass es ein Stück weit auch auf die Menge ankommt, aber viel mehr dann doch auf das was man isst. Was tat ich also? Genau, Weightwatchers war die Lösung! Natürlich ging ich nicht zu irgendwelchen Treffen, bei denen man sich gegenseitig mit irgendwelchen Schakahymnen motiviert. Sorry, aber so stelle ich mir ein solches Treffen halt vor 🙂 nein, ich habe mich im Zeitalter der Digitalisierung für die App-Version von Weightwatchers entschieden. Also lud ich mir die App auf mein iPhone, meldete mich an und zahlte brav, ich weiß es gar nicht mehr so genau, 30 € oder so für drei Monate (einen gab es umsonst) und was passierte -> NIX! Wie denn auch, ich musste das System ja auch erstmal mit verschiedensten Daten füllen. Nachdem dies erledigt war musste ich das Prinzip von Weightwatchers zunächst einmal verstehen. War eigentlich ganz einfach. Mir standen Punkte zur Verfügung, die ich in Essen eintauschen konnte, virtuell versteht sich. Da ich ja nun recht schwer und auch noch männlich war, hatte ich recht viele Punkte zur Verfügung, was mich zu Beginn etwas stutzig machte, denn ich aß nicht weniger als sonst. Zur Info, Frauen haben weitaus weniger Punkte zur Verfügung. Jetzt kommts aber, ich aß bewusster, ich habe begonnen mehr darauf zu achten was ich nicht mehr oder nur in geringen Mengen essen sollte. Und um das Thema Weightwatchers an dieser Stelle abzubrechen, es hat funktioniert. Ein gutes Jahr war ich zahlendes Mitglied und es war mir jeden Cent wert.

Im Februar 2013 habe ich mir eine neue Waage gegönnt. Eine, wie ich fand, Hightech-Waage. Diese hat mir auf meinem iPhone wunderbar alle gemessenen Werte angezeigt. Somit konnte ich also wunderbar protokollieren, was ich abgenommen habe. Übrigens, die Waage nutze ich noch heute. Mittlerweile gibt es neuere und mit noch mehr Funktionen bestückte Varianten dieser Waage. Aber mal ehrlich, mehr als mein Gewicht brauch das Gerät nicht wirklich anzeigen. Eine kleine Übersicht wie sowas ausschaut, will ich hier mal zeigen. Denn nach knapp 4 Monaten hatte ich bereits 23 kg abgenommen.

Ich war stolz auch mich, richtig stolz! Und das Beste daran war, ich war noch immer motiviert. Mittlerweile hatte ich sogar ein festes Ziel vor Augen: Ein Gewicht von 100 kg zu erreichen! Eins nehme ich an dieser Stelle schon mal vorweg, ich habe dieses Ziel erreicht. Wie und wann und was auf dem Weg dorthin passiert ist, ich sage nur “Klamotten”. Wie ich mich immer wieder motivieren konnte weiterzumachen; all dies kannst du in nächster Zeit hier auf meinem Blog lesen.

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