In einem meiner letzten Beiträge habe ich es bereits angekündigt. Was hat mich motiviert, endlich diese lästigen und überflüssigen Kilos loszuwerden. Was oder gar wer war der Auslöser für diesen Sinneswandel? Dies will ich gerne verraten. Meine Kinder!

Die Geschichte hierzu habe ich gerade am letzten Freitag wieder erzählt, als ich mit meinem Team am Vorabend zum Wettkampf “Lauf zwischen den Meeren” zusammen stand.

Nun gut, es war im Dezember 2012, genauer gesagt zwischen Weihnachten und Sylvester. Ich hatte damals Urlaub und wie es doch so häufig der Fall ist bei schwergewichtigen Menschen, ich war mal wieder erkältet und fühlte mich überhaupt nicht gut. Nichts desto trotz, wenn man kleine Kinder hat, wollen diese ihren Papa natürlich auch dann beim Spielen dabei haben, wenn es ihm nicht so gut geht. Also was tat ich, ich setzte mich mit meinen beiden Prinzessinnen auf den Boden und wir bauten mit Lego und Bausteinen einen Turm. Bis hierhin war auch noch alles wunderbar und das trotz Erkältung, mit anderen Worten, ich fühlte mich an sich total gut, denn ich saß ja und brauchte mich erstmal nicht sonderlich viel bewegen, zumindest nicht, bis es ans Aufstehen ging. Meine Güte war das anstrengend! Und nun kommt es, eine leise Stimme hat mir geflüstert “Jan, so kann das nicht weitergehen”! Und diese Stimme hatte irgendwie Recht, denn irgendwann würde ja wieder die Zeit kommt, wo ich mich doch mehr draußen aufhalten würde und die eigenen Kinder mit ihrem Papa toben, rennen und spielen wollen. Genau das war es: Wie sollte ich das schaffen, wenn ich doch schon beim Aufstehen vom Boden mehr als nur einen Anlauf benötige? Die Lösung war “einfach” und hieß: Abnehmen! Also tat ich dies, bzw. versuchte ich es (mal wieder). Aber Moment, es stand doch Sylvester vor der Tür und da war doch Raclettessen geplant. Na logisch, das wollte ich selbstverständlich noch mitnehmen. Danach aber, so war der Plan, fange ich dann endlich an. Gerade jetzt, während ich diese Zeilen schreibe, bin ich mal wieder über mich selbst erstaunt. Denn, ich habe tatsächlich am 02.01.2013 begonnen, einiges zu ändern. Ich ging ins Fitness-Studio und quälte mich auf dem Crosstrainer , ich aß bewusster und somit auch weit aus gesunder als ich es je zuvor getan habe, ich habe mich durch die Welt des Abnehmens gelesen und habe nach einem Weg gesucht, der all die vielen Punkte, die es gilt zu beachten wenn man viel Gewicht verlieren will, möglichst einfach, schnell und verständlich zusammenfasst.

Mein Weg, meine Disziplin, mein Erfolg

Heute sage ich, es ist total einfach, sein Gewicht zu reduzieren und dieses auch noch zu halten. Wie so oft, ist der Anfang das schwerste, hat man diesen aber erstmal überwunden, läuft es fast von alleine. Menschen brauchen Ziele und somit habe ich mir das Ziel gesetzt, irgendwann 100 kg zu wiegen. Dies war aber nicht mein primäres Ziel, zumal ich mir ja auch eine ganz andere Zahl hätte ausdenken können. Nein, mein oberstes Ziel war, mit meinen Kindern toben, rennen, spielen, etc. zu können, was mir mit fast 150 kg doch etwas schwer fiel.  Sein Ziel vor Augen zu haben und zu erleben, wie man diesem Stück für Stück näher kommt, ist ein unbeschreibliches Gefühl und alleine dieses Gefühl hat mich immer weiter voran getrieben. Nun sind etwas mehr als 4 Jahre um und meine gewonnene Lebensqualität kann ich kaum in Worte fassen! Nicht zuletzt, dass ich seit dem schon über 5.000 km gelaufen bin, nein, ich habe mein oberstes Ziel erreicht, ich kann alles das machen, was meine Kinder mir fordern! Ich bin beweglicher denn je, kann mit ihnen rennen und toben, wir gehen regelmäßig ins Schwimmbad, ohne das ich mich schämen muss.

Laufstatistik

Seit 2013 bin ich über 5.000 km gelaufen

Wenn es eins gibt, bei dem ich mir zu 100% sicher bin, dann das ich niemals mehr dort hin zurück gehe, wo ich vor über 4 Jahren gewesen bin, nämlich fast 150 kg auf den Rippen zu haben! Dafür werde ich alles mir mögliche tun!

Mittlerweile ist der Sport für mich nahezu zur Sucht geworden. Eine Woche ohne an der frischen Luft laufen zu gehen, ist für mich tatsächlich eine Qual.

An dieser Stelle möchte ich noch sagen: Wenn auch du es schaffen willst, einige Kilos abzunehmen und gesünder zu leben, dann tue das nicht auf Krampf und erwarte keine Wunder. Dies wird dich garantiert ganz schnell wieder demotivieren und frustrieren. Da spreche ich aus Erfahrung. Suche dir ein Ziel, vor allem ein realistisches Ziel. Vielleicht hast du Klamotten im Schrank, die du dir mal viel zu klein gekauft hast, in die du aber unbedingt reinpassen willst. Übrigens, ich hatte zwei Freizeithemden im Schrank, die mir viel zu klein waren und die mir heute viel zu groß sind. Fange mit kleinen Zielen an! Beschäftige dich mit der Theorie. Welcher Sport ist für dich der beste und würde dir Spaß machen, vergiss dabei aber nicht den Muskelaufbau, der wiederum zur Fettverbrennung führt.

Wenn du mehr erfahren willst, wie und was ich gemacht habe, dann schreibe mir einfach oder verfolge weiterhin meinen Blog.