Grüßt euch verehrte Laufgemeinschaft. Heute vor einer Woche, also sozusagen letzten Sonntag, war für mich der letzte Wettkampftag in diesem Jahr. Angetreten bin ich beim “Altländer Butterkuchenlauf” in Jork. Wer nicht weiß wo Jork liegt, der sollte diesen Ort mal googeln. Nun gut, ich habe tatsächlich das erste Mal an diesem Lauf teilgenommen und gebe zu, der hat mich positiv überrascht. Ach ja und mit 1:04 h auf 12 km bin ich nahezu Bestzeit auf dieser Distanz gelaufen.

Der “Altländer Butterkuchenlauf”, eher ein kleiner Lauf

Ich bin ja eher ein Fan von großen Läufen, wie Hamburg, Berlin  oder auch Stockholm, wo ich bisher überall schon gelaufen bin. Dennoch bin ich vom “Altländer Butterkuchenlauf” tatsächlich sehr begeistert. In erster Linie von der Strecke, aber auch die gesamte Organisation ist perfekt. Sicherlich fragt sich der ein oder andere, warum Butterkuchenlauf? Ganz einfach, es gibt hier in der Region einen Butterkuchen, der laut der Veranstalter so gut ist, dass er mit einer Laufveranstaltung geehrt werden muss. Mir persönlich gefällt der Kuchen nicht so gut, liegt aber wohl auch daran, dass ich nicht der größte Kuchenesser bin. 

Komme ich noch mal zum Lauf an sich zurück. Insgesamt gibt es hier vier verschiedene Disziplinen, den Kinderlauf zähle ich jetzt mal nicht dazu. Es gibt die 6,5 km Etappe, wo meines Erachtens die meisten Läufer starten, dann gibt es noch die gleiche Strecke, auf der man aber mit seinem Hund läuft, was ich persönlich sehr faszinierend finde. Dann kommen da noch die 12 km, welche ich gelaufen bin und zu guter Letzt die längste Strecke, mit 18,5 km. 

Ich erwähnte es ja bereits, die Strecke ist wirklich schön. Gestartet wird direkt in Jork auf dem Festplatz und geht dann Richtung Elbe, wo man ein kleines Stück den Deich hochläuft und auf der anderen Seite wieder runter. Hier gehts ein gutes Stück direkt an der Elbe entlang. Viel sehen tut man davon allerdings nicht, da man durch die Büscher nicht wirklich hindurchschauen kann. Im weiteren Verlauf gehts dann querfeldein durch eine Apfelplantage. Ich kann euch sagen, ich wußte nicht, was das für riesengroße Flächen sind im alten Land. Irgendwann gehts dann noch ein Stück an der Straße entlang, bis noch mal eine nicht ganz so schöne Schotterpiste kommt, die aber dann direkt an ein Wohngebiet heranführt, wo es dann nur noch knapp 1000 Meter sind bis das Ziel dann erreicht ist.

Kurz vorm Ziel stehen für einen solch kleinen Lauf unfassbar viele Menschen, die uns Läufer angefeuert haben. Hier muss ich sagen, merkt man nichts davon, dass es sich hier um eine doch eher kleine Veranstaltung handelt. Die Verpflegung im Ziel besteht dann üblicherweise aus Wasser und Butterkuchen. Was es sonst noch an Getränken gibt, kann ich gar nicht sagen, ich bin aber der Meinung auch alkoholfreies Bier gesehen zu haben.

Wie gesagt, das soll es für dieses Jahr gewesen sein. Für mich gilt es jetzt nur noch mein Jahresziel von 1.500 Kilometer zu erreichen. 

Altländer Butterkuchenlauf
212 km noch, dann habe ich mein Jahresziel erreicht

Aktuell überlege ich noch, was nächstes Jahr so auf dem Plan stehen kann. Sicher ist, dass ich am 07.04.2019 in Hannover einen Halbmarathon laufen werde. Vielleicht, aber da bin ich mir noch nicht sicher, laufe ich noch einen Marathon im April. Zur Auswahl stehen hier Hamburg oder Paris. Mal schauen, irgendwas wird sich schon ergeben.

Hier ist ein Bericht über meinen ersten Marathon

Und hier kannst du ein kleines Interview mit lesen!